Melodyne in Logic mit ARA – was sich ändert

  • Neu: Melodyne in Logic mit ARASehen Sie in diesem kurzen Film die Vorteile der ARA-Integration von Melodyne in Logic.

Dank der ARA-Integration wird das Zusammenspiel von Logic und Melodyne um ein Vielfaches schneller, einfacher und leistungsfähiger. In dieser Tour erfahren Sie, was sich ändert und was Sie darüber wissen müssen.

Benötigte Versionen und Kompatibilität

Um die Vorteile von Melodyne mit ARA in Logic zu nutzen, benötigen Sie Logic in Version 10.4.3 und Melodyne in Version 4.2.

Wenn Sie mit dieser Programm-Kombination ältere Projekte öffnen, bleibt Melodyne – wie es bisher üblich war – als Transfer-Plugin eingebunden. Alle Ihre Melodyne-Bearbeitungen bleiben erhalten und können weiterhin verändert werden. Neue Melodyne-Bearbeitungen lassen sich dann natürlich auch in älteren Projekten per ARA vornehmen.

Melodyne mit oder ohne ARA einfügen

Im Kanal-Insert können Sie zwischen zwei Melodyne-Varianten wählen:

  • “Melodyne”, das wie bislang mittels Transfer-Vorgang seine Audiodaten von Logic erhält. Diese Variante ist unter anderem für die Kompatibiltät mit älteren Projekten wichtig.
  • “Melodyne (ARA)”, das über ARA mit Logic kommuniziert und deshalb keine Transfers mehr benötigt. Um die Audionoten der Spur dann in Melodyne zu sehen, müssen Sie allerdings zunächst Logic starten, damit sich die Anzeige aktualisiert. Dies ist nötig, da beide Programme unterschiedliche Architekturen besitzen und ein Informationsaustausch zwischen ihnen nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich ist, sondern meist beim Starten stattfindet.

Bitte beachten Sie, dass “Melodyne (ARA)” nur im ersten Insert-Slot des Kanalzugs eingesetzt werden kann.
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Umarrangieren von Regionen – Melodyne folgt

Bisher war es nicht möglich, eine Regionen auf der Logic-Spur nach einem Transfer zu bearbeiten, da die Inhalte in Melodyne diesen Bearbeitungen nicht folgen konnten. Mit ARA ändert sich das, die Verzahnung zwischen den beiden Programmen wird viel besser. Die folgende Aktionen an den Regionen werden nun in Melodyne nachvollzogen, sobald Sie einmal Play in Logic betätigen (siehe dazu im vorhergehenden Abschnitt):

  • Regionen verschieben
  • Regionsgrenzen aufziehen/verkürzen
  • Region Copy, Repeat, Clone (Alias), Loop
  • Region Gain
  • Region Fade
  • Region Mute
  • Spur Alternativen

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Comping

Für das Comping bringt die ARA-Einbindung große Vorteile, denn jeder Take “merkt” sich nun seine Melodyne-Bearbeitungen. Sie können also zunächst jeden Take mit Melodyne optimieren und erst danach den eigentlichen Comping-Fahrplan bauen. Zudem stehen Ihnen mit der Clip- und der Spur-Bearbeitung zwei Arbeitsmodi zur Verfügung, mit denen sich selbst Comping-Probleme wie überlappende Noten einfach und elegant lösen lassen.
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Transportsteuerung

Dank ARA können Sie die Wiedergabe und den Cycle in Logic auch von Melodyne aus steuern. Das spart Mauswege und erlaubt Ihnen ein schnelleres Arbeiten.
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Apple Loops und Flex vs. Melodyne

Apple Loops und Flex vs. Melodyne
“Melodyne (ARA)” und Apple-Loops oder Flex-Algorithmen schließen sich gegenseitig aus. Deshalb bleibt das Melodyne-Fenster auf Spuren oder Regionen mit Apple-Loops oder Flex-Algorithmen einfach leer.
Möchten Sie “Melodyne (ARA)” aber dennoch nutzen, müssen Sie die entsprechenden Regionen auf eine neue Spur bouncen und dort bearbeiten.
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Reverse Audio

Regionen, deren Abspielrichtung mit Logic umgekehrt wurde, müssen ebenfalls zunächst gebounct werden, bevor sie mit “Melodyne (ARA)” bearbeitet werden können.

Tempo-Operationen

Logic nutzt nicht alle Tempoanpassungsmöglichkeiten des ARA-Protokolls. Beachten Sie daher die folgenden drei Aspekte:

Apply Projekt Tempo
Damit in bestimmten Fällen – der Arbeit im neuen Clip-Edit-Modus, im Notenzuweisungsmodus und beim Kopieren von Blobs – stets ein korrekte Darstellung gewahrt bleibt, führen Sie für jede Spur in Melodyne die Funktion “Projekttempo auf Datei(en) übertragen” aus.
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Ändern des Songtempos
Wenn Sie nachträglich, also nachdem “Melodyne (ARA)” bereits im Einsatz ist, das Songetempo verändern, folgen die Regionen dem neuen Tempo nicht automatisch. In der Tour “Tempoanpassungen” erfahren Sie, wie Sie in einem solchen Fall schnell zum Ziel kommen.
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Verwenden von Aufnahmen unterschiedlicher Orignaltempi
Manchmal wollen Sie mit Aufnahmen oder Samples arbeiten, die ein anderes Tempo haben als ihr aktueller Song. Dies ist entweder eine Aufgabe für Logics Flex-Engine oder für Melodyne. Welcher Weg sich wann empfiehlt und wie Sie dabei konkret vorgehen, erfahren Sie ebenfalls in der Tour “Tempoanapassungen”.
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Datei-Management

Für das Backup oder das Weitergeben eines Logic-Songs müssen Sie sich in Melodyne nicht mehr um die Transfer-Daten kümmern. Dank ARA werden solche Hausmeisteraufgaben ganz automatisch richtig erledigt.
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